Aktuelle Unternehmensnachrichten & News aus der Region


Statussemniar

TERS-Technologien

Diverse Forschungsvorhaben in der angewandten Forschung haben die Spitzenverstärkte Raman-Spektroskopie als Analysemethode etabliert. Die Spitzenverstärkte Raman-Streuung (TERS = Tip-Enhanced Raman Scattering) ermöglicht molekulare Informationen mit Nanometer-Auflösung zu erfassen und erweitert das Anwendungsspektrum der Raman-Mikroskopie.

Die bisher bekannten Vorhaben werden zum überwiegenden Teil von kleinen und mittelständischen Unternehmen getragen. Zwischen Prototyp und regulärer Anwendung stehen noch eine Reihe von finanziellen, technologischen und regulatorischen Hindernissen. Somit steht die kraftvolle breite kommerzielle Umsetzung dieser Technologie noch aus.

Gemeinsam mit der Analytik Jena AG und der Berliner genius GmbH möchte der medways e.V. einen Impuls zur Umsetzung von Marktchancen für die TERS-Diagnostik setzen. Im Fokus des zweitägigen Seminars steht die Geräteentwicklung entsprechend klinischen Erfordernissen und Routinen. Weiterhin sollen neue Anwendungsfelder identifiziert werden - etwa in der Werkstoffprüfung und Qualitätssicherung von Industrieprodukten.

Termin:
Do, 16. Februar 10:00 – 18:00 Uhr
Fr, 17. Februar 9:00 - 13:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Tagungszentrum der Friedrich-Schiller-Universität
Altes Schloss Dornburg
Max-Krehan-Strasse 2
07778 Dornburg/Saale

Die Einladung und weitere Informationen zum Statusseminar finden Sie ... hier







Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Würzburg, 31.01.2012, 08:48 Uhr

Transgener Mais schadet Bienenlarven nicht

Wie gut vertragen Bienen die Pollen von gentechnisch verändertem Mais in ihrer Nahrung? Diese Frage haben Wissenschaftler der Universität Würzburg zum ersten Mal unter kontrollierten Bedingungen im Feld und im Labor untersucht. Ein erstes Ergebnis liegt jetzt vor.

Erhalten Bienenlarven mit ihrer Nahrung Pollen von gentechnisch veränderten Maissorten verabreicht, hat das keine Konsequenzen für sie. Der Vergleich mit Larven, die mit konventionellen Maispollen aufgezogen wurden, zeigt jedenfalls keine Unterschiede: Weder steigt die Sterblichkeitsrate an, noch weisen die Larven Entwicklungsstörungen auf. Auch die Gewichtszunahme verläuft absolut identisch.

Das ist – in aller Kürze – das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern vom Biozentrum der Universität Würzburg. Professor Ingolf Steffan-Dewenter, Inhaber des Lehrstuhls für Zoologie III, sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Stephan Härtel und der Doktorand Harmen Hendriksma haben dafür eine Technik eingesetzt, die es erlaubt, Bienenlarven unter kontrollierten Bedingungen im Labor zu züchten und zu untersuchen.

Das Laborexperiment

Fünf Tage lang haben die Wissenschaftler Bienenlarven mit einer speziellen Diät ernährt. Dem verabreichten Futtersaft gaben sie dabei exakt die Menge an Pollen mit, die auch in der Natur in dem speziellen Futtersaft der Ammenbienen zu finden ist. Drei Larvengruppen erhielten die Pollen konventioneller Maissorten. Eine Gruppe bekam als Nahrungszusatz Pollen der gentechnisch veränderten Maissorte MON810, die ein für den Maiszünsler giftiges Protein bildet. Eine weitere Gruppe von Bienenlarven erhielt die Pollen einer Maissorte, die gleich drei Gene zur Bekämpfung von Maisschädlingen enthält: Unter anderem gegen den Maiszünsler und den Maiswurzelbohrer.

„Diese Gene sorgen dafür, dass die Maispflanzen Proteine produzieren, die Schädlinge bereits im Larvenstadium töten“, erklärt Harmen Hendriksma. Bt-Toxin heißen diese Proteine in der Fachsprache. Über die Nahrung aufgenommen, üben sie ihre toxische Wirkung im Darm aus. Dort sollten sie auch aktiv werden, wenn sie der Bienenlarve zur Bedrohung werden. „Zumindest eine geringere Gewichtszunahme müssten dann die Konsequenz sein“, sagt Hendriksma.

Dafür fanden die Wissenschaftler in ihren Experimenten allerdings keinerlei Hinweise. Die Bienenlarven entwickelten sich völlig normal. Für die Bienenforscher ist das ein starker Hinweis, dass das Protein aus dem gentechnisch veränderten Mais ohne Probleme im Darm von Bienenlarven verdaut wird.

Gentechnisch veränderter Pollen – eine globale Realität für Honigbienen

„Dieses Ergebnis geht konform mit dem Stand der Wissenschaft“, sagt Stephan Härtel. Eine Überraschung war es deshalb nicht. Dennoch sei die Arbeit von internationaler Relevanz: „Wir betreiben Sicherheitsforschung, um mögliche Risiken der Grünen Gentechnik für die Honigbiene zu minimieren. Unsere Motivation liegt also im Schutz der Bienen“.

Weltweit kommen Honigbienen in allen wichtigen Anbaugebieten gentechnisch veränderter Kulturpflanzen vor. Neuentwicklungen aus der Pflanzenzucht müssen deshalb auf ihre Bienengefährlichkeit mit zeitgemäßen Methoden getestet werden. Die innovative Studie der Würzburger Forscher ist eine der wenigen unabhängigen Risikobewertungen von gentechnisch veränderten Pflanzen für Honigbienen. „Der Ansatzpunkt der Studie, die theoretisch empfindlichste Phase – das Larvenstadium der Bienen – gegenüber dem Bt-Pollen zu testen, erhöht die Sicherheit des weltweit bedeutendsten Bestäubers“, sagt Härtel.

Die Untersuchungsmethode

Für ihre Untersuchungen haben die Bienenforscher auf eine von Imkern entwickelte Technik zurückgegriffen, die auf einer künstlichen Wabe basiert, in die die Bienenkönigin ihre Eier legt. Die Wabenböden sind abnehmbar und können samt Larven von den Wissenschaftlern schonend ins Labor getragen werden. Eine direkte Berührung mit den empfindlichen Larven entfällt. Im Labor können die Wissenschaftler anschließend – anders als im Stock – unter kontrollierten Bedingungen den Einfluss von transgenen Pollen auf das Larvenwachstum untersuchen.

Für ihr neues Testverfahren sehen die Bienenforscher noch weitere Einsatzmöglichkeiten. „Unsere Pollenfütterungsmethode eignet sich beispielsweise auch sehr gut dafür, die Wirkung von Insektiziden zu testen“, sagt Hendriksma. Sie biete sich deshalb als ein Standardverfahren für die Risikoforschung an Bienen an. Für die Würzburger Bienenforscher ist die Arbeit mit dem transgenen Mais übrigens nicht beendet. In einem neuen von der EU geförderten Projekt (AMIGA) werden in den nächsten vier Jahren die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Kartoffeln und Maispflanzen auf Honigbienen und Wildbienen untersucht.

Testing Pollen of Single and Stacked Insect-Resistant Bt-Maize on In vitro Reared Honey Bee Larvae. Harmen P. Hendriksma, Stephan Härtel, Ingolf Steffan-Dewenter. PLoS ONE 6(12): e28174. doi:10.1371/journal.pone.0028174

Kontakt

Prof. Dr. Ingolf Steffan-Dewenter, T: (0931) 31-86947
E-Mail: ingolf.steffan-dewenter@uni-wuerzburg.de

Dr. Stephan Härtel, T: (0931) 31-81269
E-Mail: stephan.haertel@uni-wuerzburg.de

Harmen Hendriksma, T: (0931) 31-82385
E-Mail: harmen-pieter.hendriksma@uni-wuerzburg.de

Von: Gunnar Bartsch


Die vollständige Presseinformation finden Sie ... hier







Presseinformation der Studentischen Förderinitiative e.V.

Studentische Förderinitiative e.V. | Am Kirchtor 1 | 06108 Halle

Halle (Saale), 19.01.2012. Zum sechsten Mal in Folge veranstaltet die Studentische Föderinitiative e.V. in Halle (Saale) die sciencemeetscompanies, die größte Karrieremesse Mitteldeutschlands für Natur- und Angewandte Wissenschaften.


Wie bereits im letzten Jahr wird die Messe im Bio-Zentrum am Weinbergcampus stattfinden. Auf 600 m² Ausstellungsfläche kann dadurch direkter Kontakt zu Studenten aus allen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen aufgenommen werden.

Mit 5000 Wissenschaftlern und Studenten zählt der Weinbergcampus zu einem der größten und renommiertesten in Deutschland. Wie jedes Jahr erwarten die Veranstalter neben den halleschen Studenten besonders Absolventen aus den Universitäts- und Hochschulstandorten Leipzig, Magdeburg und Köthen.

Einladung, Programm-Details und das Anmeldungsformular zur Messe sind hier zu finden. Nach Anmeldung werden ein genauer Ablaufplan und eine Anfahrtsskizze bis zum 10. April 2012 übermittelt.



Messeleitung:
Josephine Gießel
Tel.: 0173 30 68 527
Tobias Jost
Tel.: 0173 66 19 469
E-Mail: messe@sfi.uni-halle.de
www.weinbergmesse.de
www.sfi-halle.de








Pressemitteilung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

19.01.2012

Bioökonomie: Hallesche Universität zentraler Partner in siegreichem Spitzencluster

Dipl.-Journ. Carsten Heckmann
, Pressestelle

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Halle (Saale), 19.01.2012. Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel hat heute in Berlin die fünf Gewinner der dritten und abschließenden Runde im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bekannt gegeben. Mit dabei: der mitteldeutsche Cluster „BioEconomy“, der vom BMBF über fünf Jahre mit rund 40 Millionen Euro gefördert wird. Zentraler Cluster-Partner im Ausbildungs- und Lehrbereich ist die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

„Unser Kernziel ist, die nachhaltige Wertschöpfung aus Nonfood-Biomasse zu maximieren, indem wir daraus neuartige Werkstoffe und Materialien sowie Chemieprodukte und Energie herstellen", sagt Professor Thomas Hirth von der Fraunhofer-Gesellschaft, wissenschaftlicher Koordinator des Clusters. Zu den Partnern des Clusters gehören große Konzerne genauso wie über 40 innovative Mittelständler. Auf der Forschungsseite sind neben der Fraunhofer-Gesellschaft die Martin-Luther-Universität, das Deutsche Biomasseforschungszentrum, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und die Handelshochschule Leipzig eingebunden. Bei Fraunhofer handelt es sich um das Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse in Leuna, das Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und Polymerverarbeitung in Schkopau und das Institut für Werkstoffmechanik in Halle.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mitwirken können an der Etablierung des wohl wichtigsten deutschen Bioökonomie-Standorts", sagt Prof. Dr. Markus Pietzsch, der an der Martin-Luther-Universität die Arbeitsgruppe „Aufarbeitung biotechnischer Produkte" leitet. „Das wird unsere Schwerpunktsetzung im Bereich der industriellen, also der weißen Biotechnologie deutlich stärken." Die MLU werde unter anderem ihren Masterstudiengang „Pharmaceutical Biotechnology" erweitern. Geplant seien zudem mehrere Stiftungsprofessuren sowie gemeinsame Berufungsverfahren und Arbeitsgruppen mit dem Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse, das derzeit auf einer Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern in Leuna entsteht.

„Das Einzigartige am Cluster ‚BioEconomy' sind die Vielzahl und das Leistungsvermögen seiner Partner. Gemeinsam sind wir in der Lage, die komplexen Wertschöpfungsketten der Bioökonomie mit kompetenten Partnern sowohl in der Industrie als auch der hoch spezialisierten Forschung abzudecken", erklärt Clustermanager Stephan Witt von der in Berlin und Leuna ansässigen Unternehmensberatung JSW Consulting GmbH.


Ansprechpartner:
Prof. Dr. Markus Pietzsch
Institut für Pharmazie
Telefon: 0345 55 25949
E-Mail: markus.pietzsch@pharmazie.uni-halle.de
Internet: http://downstream.pharmazie.uni-halle.de







Pressemitteilung der Scil Proteins GmbH

17.01.2012

Scil Proteins produziert Reteplase für Actavis

Halle (Saale), 17. Januar 2012 - Scil Proteins, ein privates Biotechnologie-Unternehmen, das auf die Erforschung, Entwicklung und Produktion von rekombinanten Proteinen spezialisiert ist, gab heute bekannt, zukünftig die Herstellung von Reteplase für Actavis im Rahmen eines Liefervertrags zu übernehmen. Actavis ist ein weltweit führendes Unternehmen für generische Pharmazeutika. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben.

Reteplase ist ein rekombinantes Protein und der aktive Wirkstoff des Arzneimittels Rapilysin®, das für die Auflösung von Blutgerinnseln bei akuten Herzinfarkten eingesetzt wird. Scil Proteins unterzeichnete ursprünglich im Juni 2008 einen Prozess-Transfer – und Herstellungsvertrag für Reteplase mit der Firma Roche. Reteplase ist das erste biotechnologisch in Deutschland erforschte, entwickelte und produzierte Medikament. Die Produktion ist sehr anspruchsvoll und erfordert große Erfahrung in den Methoden zur korrekten Proteinrückfaltung, einer Spezialkompetenz von Scil Proteins. Actavis besitzt Rechte am Produktionsprozess für Reteplase und an Rapilysin® für den europäischen und weltweiten Vertrieb, mit Ausnahme von USA und Kanada.

„Es freut uns sehr, dass wir für eines der weltweit führenden Unternehmen für hochwertige Generika arbeiten werden“, kommentierte Dr. Ulrike Fiedler, CEO der Scil Proteins. „Der Produktionsprozess dieses Produktes ist sehr komplex, aber gerade solche Prozesse beherrschen wir aufgrund unserer langjährigen Expertise und Erfahrung besonders gut."

Neben dem bisherigen Abkommen mit Roche erweitert diese neue Verbindung mit Actavis das Kundenportfolio von Scil Proteins bei der Auftragsentwicklung und -produktion. Zu den bisherigen Kunden zählen globale Pharmaunternehmen wie Pfizer, Novartis, Sanofi und Lundbeck, große Biotech-Unternehmen wie Intercell aus Österreich sowie zahlreiche kleinere Biotech-Unternehmen.

-ENDE-


Über Scil Proteins
Scil Proteins ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, welches für Partner aus der pharmazeutischen Industrie Proteintherapeutika und -diagnostika herstellt und sich mit der Erforschung und Entwicklung von Affilin®-Molekülen beschäftigt. Scil Proteins verfügt über langjährige Erfahrung bei der Proteinherstellung und Prozessentwicklung und bietet diese im Rahmen von GMP-Biomanufacturing seinen Kunden aus der Pharma- und Biotechbranche an. Mit Technologien auf dem neuesten Entwicklungsstand, hochwertiger Geräteausstattung und einer besonderen Expertise bei der Proteinrückfaltung kann das Unternehmen auf eine Reihe erfolgreicher, hochklassiger Produktionsprojekte für seine Partner zurückblicken. Darüber hinaus verfügt Scil Proteins über eine vollständig patentgeschützte Discovery-Plattform, eine Screening-Technologie zur Identifizierung zielspezifischer Affilin®-Moleküle. Affilin®-Therapeutika und -Diagnostika sind sehr stabile Proteine mit hoher Affinität für Zielmoleküle und geringer Immunogenität. Scil Proteins hat eine Pipeline von Affilin®-Therapeutika für Krebs aufgebaut. Scil Proteins ist ein etabliertes privates Unternehmen aus Halle (Saale).

Mehr über Scil Proteins erfahren Sie hier: www.scilproteins.com


Über Actavis
Die Actavis Gruppe gehört zu den weltgrößten Anbietern in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung qualitativ hochwertiger Generika. Die erfolgreiche Integration von zahlreichen Akquisitionen hat es ermöglicht, dass Actavis heute zu einem der bedeutendsten Anbieter dieser Industrie geworden ist. Das 1956 gegründete Unternehmen beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter und operiert erfolgreich in 40 Ländern auf fünf Kontinenten.

Mehr über die Actavis Gruppe erfahren Sie hier: www.actavis.com


Kontakte

Scil Proteins
Dr. Ulrike Fiedler
CEO
t: +49 (0) 345 27 99 63 30
e: ulrike.fiedler@scilproteins.com

College Hill Life Sciences
Dr. Robert Mayer - Account Director
Lauren McConville -Account Manager
t: +49 (0) 89 52 05 92 12
e: scilproteins@collegehill.com







Pressemitteilung der Nomad Bioscience GmbH

12.01.2012

Nomad Bioscience schließt umfassendes Vertragswerk mit Bayer Innovation

München, 12.01.2012: Die NOMAD Bioscience GmbH (NOMAD) mit Sitz in München hat eine Reihe von Verträgen mit der Bayer Innovation GmbH, einer Tochter der Bayer AG mit Sitz in Düsseldorf geschlossen. Die Verträge umfassen unter anderem den Kauf der Icon Genetics GmbH (ICON), einer Tochterfirma der Bayer Innovation durch NOMAD. NOMAD übernimmt ab sofort alle Anteile an der ICON und damit sämtliche Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Verpflichtungen von ICON, inklusive der Beschäftigten, der Patente und der GMP-zertifizierten Produktionseinheit (GMP = Good Manufacturing Practice) in Halle (Saale). Das Patent-Vermögen von ICON beläuft sich auf mehr als 320 erteilte Patente aus mehr als 40 Patent-Familien, darunter ein umfassender Patentschutz für die transiente Expressionstechnologie magnICON™ sowie einige Technologien zur Design-Glykosilierung. ICON wird daher zu einer hundertprozentigen Tochter von NOMAD. Im Gegenzug erhält Bayer Lizenzgebühren sowie weitere Gegenleistungen für zukünftige NOMAD-Produkte, die mit Hilfe der patentierten ICON-Technologie hergestellt wurden.

Prof. Dr. Yuri Gleba, CEO und Gründer von NOMAD, führte aus: „Dieser Kauf ist für das Geschäft von NOMAD ein echter Zugewinn. Dadurch entsteht ein Unternehmen, das den transienten Expressions-Prozess erheblich breiter einsetzen und auf unterschiedlichsten Märkten agieren kann: Biopharmazeutika werden weiterhin von ICON bedient während NOMAD die Themen Biomaterialien und den Agro-Bereich beliefert.“

Prof. Dr. Wolfgang Plischke, Mitglied des Vorstands der Bayer AG und verantwortlich für Innovation, Technologie und Umwelt, erklärte: „Obwohl wir uns zu einer Fokussierung unserer Aktivitäten entschlossen haben, sehen wir diese Technologie weiterhin sehr positiv. Nomad ist – mit der bewährten Führung von Prof. Gleba und der fortgesetzten Beteiligung von Bayer – sehr gut aufgestellt, um weiterhin erfolgreich zu agieren.“

Im Rahmen eines Vertrags zur Auftragsfertigung wird die NOMAD-Tochter ICON weiterhin die Impfstoff-Kandidaten der Studie zur Therapie des Non-Hodgkin-Lymphoms (klinische Phase I) der Bayer Innovation herstellen. Finanzielle Details zu dieser Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Über NOMAD: NOMAD ist eine private Biotechnologie-Firma, die agronomische Merkmale und Pflanzen-basierte Materialien zur Lösung bestehender Herausforderungen entwickelt. NOMAD benutzt dabei eine Pflanzen-basierte transiente Protein-Expressionstechnologie, die bereits an verschiedene dritte Firmen für unterschiedlichste Produkte lizensiert wurde. NOMAD hat patentrechtlich geschützte Technologien, die sowohl den Upstream-Prozess (Herstellung) der Produktion von Biologika verbessern als auch neuartige Lösungen für den Downstream-Prozess (Aufreinigung) bieten. Zusammen mit einlizensierten Upstream-Komponenten besteht so ein voll integrierter Produktionsprozess für den Großteil der zukünftigen NOMAD-Produkte. NOMAD’s Pipeline der agronomischen Merkmale (Traits) wird gemeinsam mit einem bedeutenden Partner entwickelt. NOMAD's Pipeline im Bereich der Biomaterialien besteht aus verschiedenen ausgesuchten Produkt-Kandidaten, wie beispielsweise Pflanzen-basierten Cellulase-Enzymen (Voraussichtlicher Einfluss: Bis zu 30 Prozent niedrigere Produktionskosten für Bioethanol) und antimikrobiellen Proteinen wie Colicine, Lysine und Bacteriocine (für Bedarfe im Bereich der Lebensmittelsicherheit und der Tiergesundheit).

Der Gründer und CEO von NOMAD ist Prof. Dr. Yuri Gleba. Bevor er NOMAD im Jahr 2008 gründete, war Gleba bereits an zwei weiteren Unternehmensgründungen im Biotechnologie-Sektor beteiligt: Icon Genetics (Deutschland, USA) und Phytomedics (USA). Er war CEO / geschäftsführender Direktor von Icon Genetics seit dem Anfangsjahr 1999 und erreichte für diese Firma einen erfolgreichen Exit mit dem Verkauf an Bayer im Jahr 2006.

Weitere Informationen:
www.nomad.biosciences.com
www.icongenetics.com







Presseinformation aus transkript - Life Sciences aktuell

Meldung des Tages: Probiodrug – frische 15 Millionen Euro für den Konzeptbeweis

09.01.12.
Mit einer 15 Mio. Euro schweren Finanzierungsrunde sorgt die Probiodrug AG für einen positiven Jahresauftakt. Das Unternehmen in Halle (Saale) profitiert von seinem starken Investorenkonsortium, das unter anderem BB Biotech, Edmond de Rothschild, Biogen Idec, HBM Bioventures sowie Life Sciences Partners umfasst. Neu hinzugestoßen ist Wellington. Mit dem frischen Geld sollen weitere klinische Studien für den Wirkstoff PQ912 finanziert werden. Gelingen die, könnten Glutaminylzyklase-Inhibitoren als neue Wirkstoffklasse zur Bekämpfung der Alzheimerschen Erkrankung eingesetzt werden. Im vergangenen November hatte PQ912 bereits eine Phase I-Studie erfolgreich abgeschlossen. Nun soll mit Phase IIa-Tests der therapeutische Konzeptbeweis angetreten werden. „In den vergangenen zwei Jahren hat die Probiodrug AG ihren Unternehmenswert erheblich gesteigert – vor allem mit der erfolgreichen Phase I-Studie“, sagt Olivier Litzka, Vertreter von Edmond de Rothschild im Aufsichtsrat von Probiodrug. Litzkas Freude ist verständlich. Der französische Fonds stieg vor rund zwei Jahren bei dem Hallenser Biotech-Unternehmen als Investor einer 36 Mio. Euro schweren Zweitrundenfinanzierung ein. Insgesamt hat das 1997 von Hans-Ulrich Demuth und Konrad Glund gegründete Unternehmen bisher 71 Mio. Euro eingeworben.



Die vollständige Presseinformation finden Sie hier: www.transkript.de









Presse-Information der BIO Mitteldeutschland GmbH

Halle, 05. Dezember 2011


zum Aufbau des Europäischen Weizenzucht-Zentrums der Bayer CropScience AG in Gatersleben/Sachsen-Anhalt

Win-Win-Situation in Gatersleben durch Ansiedlung des Europäischen Weizenzucht-Zentrums der Bayer CropScience AG


Halle (Saale), 05. Dezember 2011. Die BIO Mitteldeutschland GmbH begrüßt den Aufbau des Europäischen Weizenzucht-Zentrums der Bayer CropScience AG am Standort Gatersleben in Sachsen-Anhalt ganz außerordentlich.

„Mit der Entscheidung für Gatersleben in Sachsen-Anhalt hat Bayer CropScience eine hervorragende Wahl getroffen. Ich bin mir sicher, dass die unmittelbare Nachbarschaft zum Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung sowie zu den in die vorhandene Infrastruktur eingebetteten Unternehmen im Biotechpark Gatersleben zu einmaligen Synergieeffekten für alle Beteiligten führen wird. Darüber hinaus entstehen innovative neue Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt in einer für die Ernährung der Weltbevölkerung künftig immer bedeutsamer werdenden Branche“ stellt Dr. Michael Täger, Geschäftsführer der BIO Mitteldeutschland GmbH fest.

„Wir freuen uns sehr, dass durch die intensiven Bemühungen des Managements des Biotechparks, des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt und auch unsere aktive Unterstützung ein positiver Beitrag zur Ansiedelung dieses weltweit agierenden Unternehmens an einem für Land und Region äußerst wichtigen Standort geleistet werden konnte“ führt Michael Täger weiter aus.


Über Bayer CropScience AG
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. Bayer CropScience zählt als Teilkonzern der Bayer AG mit einem Umsatz von 6,830 Milliarden Euro im Jahr 2010 zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft sowie Saatgut und Pflanzeneigenschaften. Mit einer herausragenden Produktpalette bietet das Unternehmen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft sowie in nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen. Bayer CropScience beschäftigt 20.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten. Weitere Nachrichten zum Unternehmen unter: www.presse.bayercropscience.com


Über BIO Mitteldeutschland GmbH
Die BIO Mitteldeutschland GmbH ist ein Zusammenschluss von Firmen und Institutionen, die im Bereich der Biotechnologie aktiv sind und sich zum Ziel gesetzt haben, diese Zukunftstechnologie in Sachsen-Anhalt und in Kooperation mit den Partnern in den anderen Ländern in Mitteldeutschland weiter zu entwickeln. Weitere Informationen zum Unternehmen unter: www.biomitteldeutschland.de


Ansprechpartner:
Dr. Ullrich Pigla • BIO Mitteldeutschland GmbH • Franckestr. 3 • 06110 Halle (Saale)
Tel.: +49 345 2798352 • Fax: +49 345 2798356 • pigla@biomitteldeutschland.de


   05.12.2011 - Presse-Information der BIO Mitteldeutschland GmbH







Presse-Information der Bayer CropScience AG

Monheim, 1. Dezember 2011

Fortschritt für weltweites Weizen-Zuchtprogramm:

Bayer CropScience baut Europäisches Weizenzucht-Zentrum in Gatersleben/Sachsen-Anhalt auf

Monheim, 1. Dezember 2011 – Bayer CropScience baut ab dem 1. Dezember in Gatersleben (Sachsen-Anhalt) sein Europäisches Weizenzucht-Zentrum auf. Neben der Entwicklung von Weizensorten mit höherem Ertrag und verbesserten Eigenschaften für den mitteleuropäischen Markt sollen von dort aus auch die gesamten Weizenzüchtungsaktivitäten von Bayer CropScience in Europa gesteuert werden. Labor- und Gewächshausflächen wurden bei der Biotechpark Gatersleben Infrastruktur GmbH angemietet. Bis zu 40 fest angestellte Mitarbeiter sollen zukünftig in dem Zentrum arbeiten. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.

Die Einrichtung wird Teil eines weltweiten Netzwerks von Weizenzucht-Stationen von Bayer CropScience sein. So entsteht gegenwärtig ein auf die Region Nordamerika ausgerichtetes Zentrum nahe Lincoln im Bundesstaat Nebraska, USA. Geplant sind weitere lokale Stationen in Europa und Australien sowie mittelfristig in Asien und Lateinamerika. Zudem wird derzeit ein Netzwerk von Kooperationen mit weltweit führenden Forschungseinrichtungen aufgebaut, um neueste biotechnologische Verfahren in die Praxis umzusetzen und so den Zuchtfortschritt zu beschleunigen.

„Weizenerzeuger müssen ihre Erträge erhöhen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und um die steigende Nachfrage zu decken. Unser Team im Europäischen Weizenzucht-Zentrum wird erstklassige, an europäische Bedingungen angepasste Sorten entwickeln. Mit diesen Sorten und unserem führenden Portfolio an Pflanzenschutzprodukten werden wir in Zukunft Lösungen für eine nachhaltige Getreideproduktion von der Aussaat bis zur Ernte anbieten können“, sagte Dr. Mathias Kremer, Leiter des Geschäftsbereichs BioScience bei Bayer CropScience. „Wir freuen uns, mit dem Biotechpark Gatersleben die ideale Umgebung und Infrastruktur für unser Zuchtzentrum gefunden zu haben.“

Die Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Professorin Birgitta Wolff, erklärte: „Die Ansiedlung von Bayer CropScience mit seinem Weizen-Zuchtzentrum in Gatersleben bedeutet eine substanzielle Stärkung der Grünen Biotechnologie in Sachsen-Anhalt. Diese Technologie stellt einen wichtigen Schwerpunkt bei der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung des Landes dar.“

Gatersleben gehört zu den international bedeutendsten Forschungszentren für Kulturpflanzen. Der Biotechnologiepark ist Bestandteil der Biotechnologie-Offensive des Landes Sachsen-Anhalt und befindet sich auf einem gemeinsamen Campus mit dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung.

Wesentliche Fakten zu Weizen:

Ungefähr 25 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche weltweit dienen dem Anbau von Weizen. Damit ist Weizen die Kulturpflanze mit der größten Anbaufläche. Bei der Produktionsmenge belegt Weizen mit über 650 Millionen Tonnen pro Jahr hinter Mais Rang zwei unter den Getreidepflanzen. Die Weizenproduktivität nimmt jährlich um weniger als ein Prozent zu, der weltweite Bedarf wächst jedoch doppelt so stark. Wichtige Regionen für die Produktion von Weizen sind Australien, China, die EU, Indien, Nordamerika und die Schwarzmeer-Region.

Über Bayer CropScience
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. Bayer CropScience zählt als Teilkonzern der Bayer AG mit einem Umsatz von 6,830 Milliarden Euro im Jahr 2010 zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeits-bereichen Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft sowie Saatgut und Pflanzeneigenschaften. Mit einer herausragenden Produktpalette bietet das Unternehmen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft sowie in nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen. Bayer CropScience beschäftigt 20.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten.
Weitere Nachrichten zum Unternehmen unter: www.presse.bayercropscience.com



Ansprechpartner:
Richard Breum, Tel. +49 2173 38-3270
E-Mail: richard.breum@bayer.com

Mehr Informationen finden Sie unter www.bayercropscience.com.
rib (2011-0608)



Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.


   01.12.2011 - Presseinformation der Bayer CropScience AG







Pressemitteilung der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Magdeburg, 29.11.2011 - 08:47 Uhr

Spitzenforschung in Sachsen-Anhalt - Protein ist unser Leben

Beim letzten Arbeitstreffen am 26. und 27. Oktober an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ging es hoch her. 20 Wissenschaftler, unter anderem aus Halle/Saale, Leipzig, Braunschweig, Münster, Hannover, Köln, Martinsried und aus Cambridge stellten ihre Forschungsergebnisse zur Diskussion. Die ließ selten auf sich warten, denn wissenschaftliche Arbeitsergebnisse provozieren gern eine ergänzende bzw. eine Gegenmeinung.

Oder zumindest bohrende Nachfragen.
Was sind die ersten Erkennungszeichen für den Tumor in einer Körperzelle?
Wie sind sie messbar?
Welche Rolle spielen die befallenen veränderten Proteine?
Können diese als Zielproteine für eine Therapie genau definiert werden?
Mit welchen Techniken kann diese Veränderung beeinflusst werden?

Ohne Frage liegt der Schwerpunkt jetzt zu Beginn dieses neuen Netzwerks für Proteinforschung in der Diagnose. Tief muss in das Körperinnere hinein geforscht werden, um die neuen besseren Antworten zu finden. Um innovative Therapien zu entwickeln.

Die dafür notwendige Bündelung der wissenschaftlichen Exzellenz an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung und dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie am Standort Halle (Saale) soll in enger Zusammenarbeit mit dem Center for Integrated Protein Science – München, der Technischen Universität München, Max-Planck-Institut für Biochemie und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen ein international sichtbares Netzwerk auf dem Gebiet der Proteinwissenschaften ergeben.

Prof. Frank Bordusa und Dr. Matthias Strutz sind zwei der Köpfe, die der neuen Protein-Forschungsinitiative ProNet T3 ihr Gesicht geben werden. Sie setzen voll auf die permanente Zusammenarbeit der beteiligten Wissenschaftler. Ihr Ziel: Der Aufbau eines Zentrums für Proteinforschung in Halle an der Saale bis zum Jahr 2015 – natürlich und nur möglich mit internationaler Ausstrahlung. 2012 fällt im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes die Entscheidung über die Aufnahme des Projekts „Graduiertenschule Function Follows Form“ – ein weiterer Baustein zum Schwerpunkt Proteinforschung.

Die Forschungsaufgaben des Netzwerkes gliedern sich dabei in drei Schwerpunkte:
-Entwicklung und Anwendung von proteinwissenschaftlich relevanten Technologien (Tools) -Identifikation und biologisch/medizinische Charakterisierung von Zielproteinen (Targets)
- Generierung von Proteinwirkstoffen und perspektivisch deren Überführung in die Anwendung, die Formulierung von Proteinwirkstoffen, die Identifikation und Testung von chemischen und proteinösen Wirkstoffen zur Adressierung von Zielproteinen einschließlich der Entwicklung funktioneller Proteinmaterialien für technische Applikationen (Therapeutics).

Diesen Schwerpunkten sind insgesamt 23 Teilprojekte und ein Forschungsvorhaben der Probiodrug AG als Industriepartner zugeordnet.
Am Standort Halle (Saale) sind weiterhin neben den genannten wissenschaftlichen Einrichtungen mit international anerkannter proteinwissenschaftlicher Kompetenz die nachfolgend aufgeführten Forschungsprojekte als Partner am Protein–Kompetenznetzwerkes–Halle: „tools, targets & therapeutics – ProNet-T3 " beteiligt
- Exzellenznetzwerk Biowissenschaften „Strukturen und Mechanismen der biologischen Informationsverarbeitung" (Landesförderung Sachsen-Anhalt)
- SFB 610 "Protein-Zustände mit zellbiologischer und medizinischer Relevanz" (DFG)
- SFB 648 „Molekulare Mechanismen der Informationsverarbeitung in Pflanzen" (DFG)
- Graduiertenkolleg 1026 "Konformationsumwandlungen bei makromolekularen Interaktionen" (DFG)
- Zentrum für Innovationskompetenz "HALOmem - membrane protein structure & dynamics" (BMBF)

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter: www.newsropa.de







Pressemitteilung der BioPlanta GmbH Leipzig

Leipzig, 20. Oktober 2011 - 10:31

Dr. André Gerth als Executive Vice Präsident der International Phytotechnology Society gewählt

Der Geschäftsführer der BioPlanta GmbH Leipzig, Herr Dr. André Gerth wurde während der 8. Internationalen Konferenz der International Phytotechnology Society in Portland, Oregon, USA mit großer Mehrheit zum Executive Vice Präsident der Gesellschaft gewählt. Er wird seine neue Aufgabe ab sofort wahrnehmen und über seine fachliche Beteiligung hinaus für den weltweit agierenden Verein aktiv sein. An der Konferenz in Portland beteiligten sich 193 Teilnehmer aus 23 Ländern von 6 Kontinenten.

Über IPS: Die International Phytotechnology Society ist ein internationaler Verein, der sich mit der Erforschung und der Nutzung von Pflanzen zur Lösung von Umweltproblemen beschäftigt. Die IPS fördert die Forschung, Ausbildung, Weiterbildung und Anwendung von Technologien, welche Pflanzen zur Umweltreinigung, zur Kohlenstoffbindung, als alternative Energiequelle und zur Umweltsanierung nutzen. Die Gesellschaft vergibt alljährlich den Milton Gordon Award und ist Herausgeber des International Journal of Phytoremediation. Phytoremediation ist eine moderne Technologie zur biologischen Behandlung von Boden und Wasser mit Hilfe von Pflanzen.

Über BioPlanta GmbH: Die BioPlanta entwickelt und setzt weltweit Phyto- und Biotechnologien für die Behandlung von Wasser und Sanierung von Boden und Schlamm ein. Technologieentwicklungen der BioPlanta wurden schon mehrfach prämiert, zuletzt mit dem IQ-Innovationspreis Mitteldeutschland im Cluster Biotechnologie - Life Science 2009.


Kontaktdaten:
Dipl.-Ing.(FH) Anja Hebner
BioPlanta GmbH
Deutscher Platz 5
D - 04103 Leipzig
Germany
phone: + 49-(0)341-22 45 832
fax: + 49-(0)341-22 45 831
www.bioplanta-leipzig.de
E-Mail: anja.hebner@bioplanta-leipzig.de







Pressemitteilung der BIO Mitteldeutschland GmbH

Halle, 17. Oktober 2011

Nachschau Biotechnica 2011: Die Branche lebt

Halle (Saale) – 17.10.2011. In der letzten Woche präsentierte sich Sachsen-Anhalts Biotechnologie auf Europas wichtigster Fachmesse dieser Branche, der Biotechnica in Hannover. Der Messeauftritt für Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Pflanzenbiotechnologie aus Gatersleben wurde dabei auch in diesem Jahr durch die BIO Mitteldeutschland GmbH koordiniert.

2011 zählten die Veranstalter rund 11.000 Besucher – ein Plus von 15% zum Vor-jahr. Am Messestand des „Green Gate Gatersleben“ war dieses Plus deutlich zu spüren: Unzählige Besucher, vor allem Schüler und Studenten, erkundigten sich ausführlich nach Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten sowie angebotenen Praktika für diesen Standort. Neugierige, die einen tiefer gehenden Blick in die Geheimnisse der Biotechnologie wagen wollten, wurden für ihr Interesse besonders belohnt: Das grüne Labor Gatersleben, vertreten durch den Leiter Herrn Steffen Amme, bot ei-nen Schnellkurs zur DNA Isolierung aus Banane an, der sich ausschließlich mit Haushaltschemikalien ausführen lässt. Auch intensives Networking für Sachsen-Anhalt stand auf der Agenda: Mitarbeiter der BIO Mitteldeutschland nutzten intensiv das als Rahmenprogramm angebotene „BioBusinessMatching“, um Kontakte zu in-ternational agierenden Unternehmen zu pflegen und diese für eine Ansiedelung im Land zu interessieren. In diesem Jahr stand Korea hierbei besonders im Fokus.

Aus Sicht von Dr. Michael Täger, Geschäftsführer der BIO Mitteldeutschland, ist die Umbruchphase in welcher sich die Branche in Sachsen-Anhalt derzeit befindet, noch nicht abgeschlossen. „Deshalb sind Messeauftritte nach wie vor besonders wichtig, um Kontakte aus der Biotech- und Pharma-Branche zu pflegen und auszubauen“.


Green Gate Gatersleben
Green Gate Gatersleben (GGG) ist eine Initiative der am Standort in Gatersleben ansässigen Firmen und Einrichtungen der Pflanzenbiotechnologie sowie der öffentlichen Hand mit dem Ziel, den Standort und die Kompetenzen & Dienstleistungen der Partner gemeinsam zu ver-markten und nach außen zu präsentieren.

BIO Mitteldeutschland GmbH
Die BIO Mitteldeutschland GmbH ist ein Zusammenschluss von Firmen und Institutionen, die im Bereich der Biotechnologie aktiv sind und sich zum Ziel gesetzt haben, diese Zukunfts-technologie in Sachsen-Anhalt und in Kooperation mit den Partnern in den anderen Ländern in Mitteldeutschland weiter zu entwickeln.


Ansprechpartner:
Dr. Ullrich Pigla - BIO Mitteldeutschland GmbH
Franckestraße 3 - 06110 Halle (Saale)
Tel.: +49 345 2798352 - Fax: +49 345 2798356
pigla@biomitteldeutschland.de - www.biomitteldeutschland.de


    17.10.2011 - Pressemeldung der BIO Mitteldeutschland GmbH






Pressemitteilung der Scil Proteins GmbH

16.08.2011

Scil Proteins startet Forschung an Magen-Darm-Tumoren in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Halle, 16. August 2011 - Scil Proteins, ein privates Biotechnologie-Unternehmen, das auf die Erforschung, Entwicklung und Produktion von rekombinanten Proteinen spezialisiert ist, gab heute die Unterzeichnung eines Kollaborationsvertrages mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zur Entwicklung innovativer Therapien für Magen-Darm-Tumoren bekannt.

Das Projekt wird von Professor Dr. Thomas Seufferlein, dem Direktor der Gastroenterologischen Abteilung des Universitätsklinikums Halle, geleitet werden und sich auf die Entdeckung und Charakterisierung von krankheitsrelevanten molekularen Strukturen konzentrieren. Diese Strukturen werden dann von Scil Proteins genutzt, um effektive onkologische Wirkstoffe auf Basis der firmeneigenen Affilin®-Plattform zu identifizieren und zu entwickeln.

Scil Proteins Affilin®-Therapeutika sind sogenannte Gerüstproteine, die von dem menschlichen Protein Ubiquitin abgeleitet sind. Affilin®-Moleküle binden ihre Zielmoleküle mit sehr hoher Affinität und verfügen über eine hervorragende Spezifität. Mit der Affilin®-Plattform wurden innerhalb weniger Monate erfolgreich zielspezifische Moleküle entwickelt, die ihre Aktivität auch in Tiermodellen unter Beweis gestellt haben.

Dr. Ulrike Fiedler, CEO der Scil Proteins, kommentierte: „Wir freuen uns über die Unterzeichnung dieser Forschungskooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und haben mit dem Team von Prof. Seufferlein außerordentlich kompetente Partner für die Entwicklung neuer, innovativer Therapeutika gewonnen. Unser Ziel ist es, mit diesem Projekt vor allem für heute schlecht therapierbare Indikationen neue Optionen für Patienten mit Magen-Darm-Krebs zu entwickeln.“
-ENDE-

Über Scil Proteins
Scil Proteins ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, welches sich mit der Erforschung und Entwicklung von Affilin®-Molekülen sowie mit der Herstellung von Protein-Therapeutika und -Diagnostika beschäftigt. Affilin®-Therapeutika und -Diagnostika sind sehr stabile Moleküle mit hoher Affinität für Zielmoleküle und geringer Immunogenität. Sie leiten sich von dem menschlichen Protein Ubiquitin ab. Die Discovery-Plattform von Scil Proteins ist eine vollständig patentgeschützte Screening-Technologie. Zur Identifizierung zielspezifischer Affilin®-Moleküle werden modernste Selektionsverfahren verwendet. Scil Proteins hat eine Pipeline von Affilin®-Therapeutika für Krebs aufgebaut. Im Rahmen von Technologie- und Entwicklungspartnerschaften ist diese Technologie auch für die Partner zugänglich. Neben der Affilin®-Technologie bietet Scil Proteins ihre langjährige Erfahrung bei der Herstellung von Proteinen Kunden aus der Biotech- und Pharmabranche an. Dies betrifft sowohl das GMP-Manufacturing als auch das Know-how zur Prozessentwicklung. Scil Proteins ist ein etabliertes privates Unternehmen aus Halle (Saale). Mehr über Scil Proteins erfahren Sie hier: www.scilproteins.com

Kontakt:
Frank Ubags
CFO
Scil Proteins GmbH
t: +49 (0) 345 27 99 63 30
e: frank.ubags@scilproteins.com






Pressemitteilung des Informationsdienstes Wissenschaft

11.08.2011

Biologie-Studenten erweitern Lehrplan um Ethikdebatte

Wie weit darf Genforschung gehen? Sind Tierversuche ethisch vertretbar? Fragen der Bioethik liefern viel Diskussionsstoff. Im Biologiestudium sind sie bislang aber selten ein Thema. Eine Gruppe von Studierenden an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) will das ändern. Im kommenden Wintersemester bietet die „Studentische Förderinitiative der Naturwissenschaften“ ein zum Teil öffentliches Studienmodul zur Bioethik an.

Angehende Biologen werden immer wieder mit der Thematik konfrontiert: „Ich habe zum Beispiel ein Praktikum am Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung gemacht, als dort die Gen-Versuchsfelder von Umweltaktivisten niedergetrampelt wurden", erzählt Julia Dieskau. Die Biologiestudentin engagiert sich in der „Studentischen Förderinitiative der Naturwissenschaften" (SFI) und schlug dort eine Vortragsreihe zur Bioethik vor, in der die Studenten mit Experten diskutieren können.

„Unser Ziel ist es dabei nicht so sehr, Stellung zu beziehen, sondern den interdisziplinären Dialog anzuregen und die verschiedenen Meinungen zusammenzubringen, um einen gemeinsamen Konsens zu finden oder ihm zumindest näher zu kommen", erläutert Dieskau. Im kommenden Wintersemester wird die Veranstaltung zum zweiten Mal als Modul zum Erwerb „Allgemeiner Schlüsselqualifikationen" (ASQ-Modul) angeboten. Im Jahr 2010 startete sie, von der SFI organisiert, mit Filmvorführungen zur Gentechnik und zur Lebensmittelindustrie. Es folgten Vorträge, Exkursionen und eine Posteraustellung der Studenten am Weinberg Campus.

Das Interesse der Studierenden ist groß. 36 Teilnehmer meldeten sich zum ersten Seminar an und auch die Referenten waren von der Idee begeistert. „Einige waren zuerst noch skeptisch, ob sie etwas beitragen könnten, weil sie sich mit Ethik nicht wissenschaftlich beschäftigen", erzählt Julia Dieskau. „Deshalb hatten wir im letzten Wintersemester mehr Philosophen und Ethiker als Naturwissenschaftler zu Gast. Für das nächste Semester haben wir vor allem Naturwissenschaftler eingeladen."

Jeweils montags um 17 Uhr werden im Wintersemester alle zwei Wochen Referenten im Audimax der MLU zum Beispiel über Sterbehilfe, Gentechnik oder Organspende sprechen. Alle Interessenten sind zu den öffentlichen Vorträgen eingeladen. In der Woche zwischen zwei Vorträgen wollen die Teilnehmer des ASQ-Moduls ausführlich diskutieren - und zusammen mit dem halleschen Debattierclub „klartext e.V." auch debattieren. Der intensive Austausch in Seminaratmosphäre ist den Veranstaltern besonders wichtig. Deshalb muss, wer teilnehmen will, seine Motivation zunächst schriftlich erklären. Die Bewerbungsfrist endet am 10. Oktober.


Ansprechpartnerin:

Julia Dieskau
SFI Halle
E-Mail: julia.dieskau@yahoo.de


Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter: http://idw-online.de







Pressemitteilung der Kapelan Bio-Imaging GmbH

21.07.2011

Das digitale Auge im Labor - LabImage ermöglicht vollautomatisierte
und präzise Auswertung digitaler Bilddaten

Leipzig, 21. Juli 2011 - Als einer der weltweit führenden Anbieter von Softwarelösungen für die
Analyse digitaler Bilddaten (Bio-Imaging) hat das sächsische Unternehmen Kapelan Bio-Imaging
mit Sitz in Leipzig eine einzigartige Softwareplattform entwickelt. Die Softwarelösung namens
LabImage ermöglicht eine vollautomatisierte Auswertung komplexer Bilddaten im Labor. Das
Leistungsspektrum umfasst die Probenanalyse bis hin zur Prozessdokumentation und
Ergebnisauswertung. In der Praxis ist die neuartige Softwareumgebung seit fünf Jahren marktreif
und wird von namhaften Kunden wie dem Österreichischen Roten Kreuz verwendet. Olaf Brenn,
Geschäftsführer von Kapelan Bio-Imaging: „In der Vergangenheit wurden Laboranalysen vorrangig
auf dem Papier dokumentiert. Wird zum Beispiel in einer medizinischen Probenuntersuchung der
HIV-Erreger diagnostiziert, so kann es vorkommen, dass das Ergebnis fehlerhaft ist, da das
menschliche Auge bei mikroskopischen Analysen in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist.“
Mit LabImage können mehrere Proben (Hochdurchsatz) ausgewertet und dokumentiert werden,
ohne das es zu kostenintensiven „Flüchtigkeitsfehlern“ oder gar einer Fehldiagnose bei dem
Patienten nach der Auswertung kommt.

Ob man die Verteilung von Antikörpern oder die Anwesenheit von Krebszellen im Blut
herausfinden will, einen Vaterschaftstest durchführt oder per Speicheltest Sexualstraftäter
überführt werden sollen - LabImage von Kapelan Bio-Imaging liefert jetzt eine moderne Lösung
dafür. Olaf Brenn betont die wesentlichen Vorteile in der Praxis: „Mit LabImage erzielt man eine
höhere Ergebnissicherheit und verringert die Fehlerquote beziehungsweise das Risiko einer
Fehldiagnose. Laborteams verwenden eine einheitliche Softwareplattform, die mit einem geringen
Schulungsaufwand der Mitarbeiter verbunden ist und einfach auf andere Forschungsbereiche
erweitert werden kann.“ Von Vorteil ist in diesem Zusammenhang die Funktion, dass man
Auswertungen personenbezogen nachverfolgen kann und dadurch eine prozessbegleitende
Überprüfung der Arbeitsabläufe erfolgt.

Die einfach zu bedienende Software berücksichtigt applikationsübergreifend bereits die in
verschiedenen Forschungsdisziplinen geltenden internationalen Qualitätsrichtlinien (GxP, FDA 21
CFR Part 11). Die branchenübergreifenden Richtlinien legen den organisatorischen Ablauf und die
Bedingungen fest, unter denen Laborauswertungen geplant, durchgeführt und überwacht werden.
Die von der amerikanischen Food & Drug Association (FDA) empfohlenen Anforderungen an
digitale Auswertungen von Daten beziehungsweise an eine elektronische Signatur sind ab sofort in
LabImage integriert. Die Plattform ist modular aufgebaut und damit sehr flexibel an den Einsatz in
verschiedenen Bereichen, wie klinische Diagnostik, medizinische Analyselabore sowie die
medizinische Forschung, anpassbar.

„Kapelan Bio-Imaging kann mit der LabImage-Software ganz neue Bereiche erschließen und ist in
der Lage mit einer Softwareplattform auf individuelle Wünsche der Kunden einzugehen, so der
studierte Wirtschaftsingenieur Olaf Brenn.“ Das sächsische Bio-Tech Unternehmen hat sich zum
Ziel gesetzt, leistungsfähige und einfach bedienbare Softwarelösungen für den wachsenden Markt
der medizinischen Forschung und Diagnostik zu entwerfen. In der ganzen Welt arbeiten heute
Labore mit der Softwarelösung aus Leipzig. Ein weltweites Reseller-Netzwerk ermöglicht die
schnelle Integration des Systems an anderen Forschungsstandorten. Weiterhin bietet Kapelan Bio-
Imaging Applikationen im Segment Fluoreszenz-Imaging, Krebsdiagnostik, Blot- und Arrayanalyse
sowie Zell – und Koloniezählung an.


Kontakt:
Olaf Brenn
Kapelan Bio-Imaging GmbH
Prager Straße 60
04317 Leipzig
Telefon: +49 341 355 9977 0
Telefax: +49 341 355 9977 9
E-Mail: info@kapelan-bioimaging.de


   21.07.2011 - Pressemitteilung der Kapelan Bio-Imaging GmbH






Probiodrug NEWS

20.07.2011

Probiodrug entdeckt grundlegend neues Wirkprinzip zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen

Publikation in EMBO Molecular Medicine erläutert kausale Rolle des Enzyms iso-Glutaminylzyklase (isoQC)

Halle/Saale, 20. Juli 2011, 08:00 Uhr MESZ -- Die Probiodrug AG, ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von niedermolekularen Wirkstoffen zur Therapie von entzündlichen und neurodegenerativen Krankheiten fokussiert, hat heute die Publikation von neuen in vivo Daten in der Zeitschrift EMBO Molecular Medicine bekannt gegeben. Die Ergebnisse legen nahe, dass sich die Blockade des Enzyms iso-Glutaminylzyklase (isoQC) zur effektiven Behandlung entzündlicher Erkrankungen eignet.

Die Autoren zeigen, dass eine Unterfamilie von chemotaktischen Zytokinen, die sogenannten Monozyten-anlockenden Proteine (Monocyte Chemoattractant Proteins - MCPs), für die Ausübung ihrer biologischen Funktion einen N-terminalen Pyroglutamatrest benötigen, der im Zuge ihrer Biosynthese posttranslational durch isoQC, unter Zyklisierung des N-terminalen Glutamins, gebildet wird. Wenn Gewebszellen z.B. durch Infektionen, Toxine oder mechanische Beanspruchung geschädigt werden, senden sie derartige Chemokine als „Hilferufe" bzw. Lockstoffe aus, die zur Einwanderung von weißen Blutzellen wie z. B. Monozyten führen. In der Regel nehmen diese dann nach Differenzierung in Makrophagen eine Reparatur des geschädigten Bereiches vor. Bei chronischen Schädigungen oder Überreaktionen des Organismus, bei Arteriosklerose und Restenose nach Stentimplantation oder auch bei neuroinflammatorischen Erkrankungen wie Alzheimer oder Multipler Sklerose locken weiße Blutkörperchen weitere Zellen zum Entzündungsort (im Gehirn sind dafür Gliazellen zuständig), was zu einer überschießenden oder chronischen Entzündungsreaktion und letztlich zu einer schlechteren Prognose für den betroffenen Patienten führen kann.

Die Untersuchungsergebnisse, die durch aufwendige biochemische, molekularbiologische und zellbiologische Experimente sowie mittels neuartiger Tiermodelle erhalten wurden, stützen Probiodrugs Hypothese, dass das Enzym isoQC eine wesentliche Rolle bei der Entstehung und beim Fortschreiten von Entzündungserkrankungen spielt und dass diese Erkrankungen durch Inhibitoren der isoQC positiv beeinflusst werden können. Im Gegensatz zu bereits verfügbaren Therapien, die lediglich auf einzelne dieser Chemokine oder deren individuelle Rezeptoren einwirken, beeinflusst der Probiodrug-Ansatz gleichsinnig die Aktivität mehrerer Zytokine - damit auch einer Vielzahl von zugehörigen Rezeptoren - durch einen einzigen niedermolekularen Wirkstoff.

"Heute verfügbare Behandlungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Antikörpertherapien, modulieren einzelne der sehr komplexen immunologischen Regelkreise. Die Inhibitoren der isoQC sind dagegen deshalb hocheffektiv, da sie auch sogenannte redundante Wege treffen", sagte Hans-Ulrich Demuth, Forschungsvorstand von Probiodrug, "Unser Forschungsteam hat überzeugend belegt, dass für diese posttranslationale Aktivierung der Chemokine das Enzym isoQC verantwortlich ist, das die Probiodrug-Mitarbeiter selbst erst vor rund vier Jahren entdeckt haben. Wir sind überzeugt, damit einen ursächlichen Mechanismus aufgeklärt zu haben, der für pathophysiologische Veränderungen in verschiedenen entzündlichen und neurodegenerativen Prozessen verantwortlich ist. Die Forschungsergebnisse eröffnen nun die einzigartige Möglichkeit, neue Behandlungsstrategien für diese Erkrankungen zu entwickeln."

Weitere Informationen finden Sie unter: www.probiodrug.de






INVESTFORUM Sachsen-Anhalt: PRESSEMITTEILUNG Mitteilung Nr. 2/2011

14.07.2011

INVESTFORUM Sachsen‐Anhalt am 14./15. September 2011 in Halle (Saale)

Die Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen‐Anhalt, Prof. Dr. Birgitta Wolff, eröffnet am 14. September 2011 das diesjährige INVESTFORUM Sachsen‐Anhalt. Bei diesem landesweit einzigartigen Treffen präsentieren sich unter dem Motto „Innovation trifft Investor“ Kapital suchende Unternehmen vor nationalen und internationalen Finanziers.

Während des zweitägigen Forums haben Unternehmen in der Gründungs‐ und Wachstumsphase die Möglichkeit, ihr Unternehmenskonzept vorzustellen und dabei den passenden Investor zu finden. Ein erstes Kennenlernen findet bei der Abendveranstaltung am 14. September statt, bevor die Jungunternehmer am nächsten Tag ihre Geschäftsidee bei einer 10‐minütigen Präsentation präzise darstellen. Zusätzlich zur Präsentation haben alle Teilnehmer am 15. September die Möglichkeit, an Unternehmensständen individuelle Fragen zu diskutieren, erste Absprachen zu treffen und nützliche Kontakte zu knüpfen.

Dr. Christian Heimann von der Sparkassenbeteiligungsgesellschaft Sachsen‐Anhalt schätzt besonders,
dass man sich sehr gut über die aktuellen „Ideen und Entwicklungen in Sachsen‐Anhalt und den angrenzenden Regionen im Start‐up‐Bereich“ informieren kann.

Jungunternehmer haben die Möglichkeit, bei Investoren einen persönlichen Eindruck zu hinterlassen.
„Das Wichtigste ist, dass sich hier Menschen treffen und man nicht an irgendjemanden eine Präsentation
schickt, den man gar nicht kennt“, meint Leander Carell, Geschäftsführer der NOWTILUS GmbH und
Teilnehmer der letztjährigen Veranstaltung. Dass die Verbindung von Kontaktpflege und dem Vorstellen
konkreter Ideen „ein voller Erfolg“ ist, bestätigt auch Dr.‐Ing. Patrick Frohberg, Gründer der PolyNature
GmbH. Durch das Forum hatte sein Team im vergangenen Jahr die Chance, Investoren die „innovativen
Produkte und Dienstleistungen näher zu bringen“.

Interessierte Jungunternehmen können sich bis zum 31. Juli 2011 mit einem ausgefüllten OnePager
unter www.investforum.de bewerben.


   14.07.2011 - Investforum Sachsen-Anhalt: Pressemitteilung Nr. 2/2011






Pressemitteilung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Nummer 169/2011 vom 06. Juli 2011

Zwei Millionen Euro für Gründungsförderung der Martin-Luther-Universität

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) gehört zu den zehn besten Gründerhochschulen Deutschlands. Für die Umsetzung ihrer Strategie der Innovations- und Gründungsförderung erhält die MLU in den nächsten fünf Jahren rund zwei Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Staatssekretär Dr. Bernhard Heitzer zeichnete am Mittwochabend (6. Juli 2011) in Berlin jene Hochschulen aus, die sich im Förderwettbewerb „EXIST-Gründungskultur – Die Gründerhochschule“ durchgesetzt haben. 83 Hochschulen hatten sich beworben, 24 waren in die Finalrunde eingezogen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de






Pressemitteilung der BIO Mitteldeutschland GmbH

Halle/Gatersleben, 01.07.2011

Sichere Impfstoffe aus Sachsen-Anhalt

Halle (Saale) – 01.07.2011. Nachwuchskräfte des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben besuchten im Juni zwei Unternehmen im BioPharmaPark Dessau sowie das Umweltbundesamt. „Die Fachexkursion hat zahlreiche Beispiele für das Tätigkeitsfeld eines Nachwuchswissenschaftlers in der Region gegeben. Ich bin überrascht, welche interessanten Arbeitsmöglichkeiten in Sachsen-Anhalt existieren“, so Steffi Witter vom PhD Student Board des IPK. Die Doktoranden - überwiegend Biologen und Biochemiker - stammen aus Deutschland und weiteren Ländern wie Estland oder aus dem Iran. Die Fachexkursion beinhaltete ausführliche Präsentationen, Diskussionen und Rundgänge in Labors und Produktionsstätten.

Mit dem Besuch der IDT Biologika GmbH erhielten die Nachwuchswissenschaftler Einblick in ein Unternehmen, welches biotechnologisch hergestellte Impfstoffe und Pharmazeutika für den weltweiten Bedarf entwickelt und produziert. Seit mehr als 90 Jahren ist dieses Unternehmen bereits am Markt und setzt derzeit mit 850 Mitarbeitern vor allem auf Synergien in den Geschäftsfeldern Tiergesundheit, Humanimpfstoffe, Pharmazeutika und Qualitätskontrolle.

Anschließend wurde der Dessauer Standort von Merz Pharmaceuticals besucht. Das Werk stellt u.a. hochwirksame Präparate für die Dermatologie mit Marktzulassung in Europa und in den USA her. Vom Leiter der Herstellung wurde erläutert und gezeigt, wie mit großer Sorgfalt sowohl der Schutz der Mitarbeiter während der Herstellung als auch der Schutz der Kunden bei der Anwendung dieser Präparate garantiert wird.

Zum Abschluss der Fachexkursion erfolgte eine Besichtigung des Umweltbundesamtes in Dessau, welches die Teilnehmer besonders durch seine ökologische und barrierefreie Bauweise beeindruckte.

„Für die Doktoranden des IPK war es sehr instruktiv, international agierende Unternehmen in Sachsen-Anhalt und das für den Schutz von Mensch und Umwelt zuständige Bundesumweltamt näher kennen zu lernen. Ziel war unter anderem auch, den Dialog zwischen Wissenschaftlern und Unternehmern aus der Region zu fördern. Die zahlreichen Fragen und differenzierten Anmerkungen während der Diskussionen zeigten, dass dieses Ziel erreicht wurde und ein großes Interesse an regionalen Unternehmen existiert“, schätzt Ullrich Pigla von der BIO Mitteldeutschland GmbH ein, die die Studentenreise nach Dessau organisierte.

Pressekontakt:
Dr. Ullrich Pigla
BIO Mitteldeutschland GmbH
Franckestraße 3
06110 Halle (Saale)
Tel.: +49 345 2798 352
Fax: +49 345 2798 356
info@biomitteldeutschland.de
www.biomitteldeutschland.de


  
01.07.2011 - Pressemitteilung der BIO Mitteldeutschland GmbH






Pressemitteilung der BIO Mitteldeutschland GmbH

Halle (Saale), 23.06.2011

Wirkstoffentwicklung stärkt die Reihen: Kooperationsvereinbarung zwischen 4chiral und BIO Mitteldeutschland GmbH eröffnet neue Wege

Halle, 23.06.2011. Das Firmennetzwerk 4chiral und die BIO Mitteldeutschland GmbH haben eine inhaltlich umfassende Kooperationsvereinbarung zur Stärkung der Wirtschaftskraft der jeweils vertretenen Mitgliedsunternehmen abgeschlossen.

„Ziel ist, durch Umsetzung dieser Kooperationsvereinbarung die bisherigen Formen der Zusammenarbeit
und daraus bereits resultierende Synergien auf eine qualitativ neue und in dieser Form bislang einmalige Stufe im gesamten Prozess der Wirkstoffentwicklung zu heben“ stellten die Geschäftsführer von 4chiral und BIO Mitteldeutschland, Dr. Bodo Schulze und Dr. Michael Täger, im Anschluss an die Unterzeichnung der Vereinbarung fest.

„Hierdurch soll eine optimale Nutzung der in der Region vorhandenen herausragenden branchenspezifischen Expertisen zur Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung der Partnerunternehmen und –Institutionen, zur Sicherung und Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze und zur Sicherung der regional entstehenden Ideen und wissenschaftlichen Ressourcen aus dem Translationsprozess heraus gewährleistet werden“, so Michael Täger.

"Die Entwicklung des Netzwerkes 4chiral in den letzten 5 Jahren zeigt, dass nach Überwindung von Anlaufschwierigkeiten durchaus spürbare Synergien durch die gemeinsamen Aktivitäten erschlossen werden können. Insbesondere gelingt es einen höheren Grad von Anfragen in wettbewerbsfähige Angebote und letztlich in Aufträge zu überführen. Mit diesen Erfahrungen sehen wir die enge Kooperation mit der BIO Mitteldeutschland GmbH als eine viel versprechende Ergänzung unserer bisherigen Arbeit an", führt Bodo Schulze weiter aus.

Pressekontakt:
Dr. Ullrich Pigla
BIO Mitteldeutschland GmbH
Franckestraße 3
06110 Halle (Saale)
Tel.: +49 345 2798 352
Fax: +49 345 2798 356
info@biomitteldeutschland.de
www.biomitteldeutschland.de


   23.06.2011 - Pressemitteilung der BIO Mitteldeutschland GmbH






Pressemitteilung des Hochschulgründernetzwerks Sachsen-Anhalt Süd

23. Juni 2011

Biochip für Schweine – federleichtes Gestrick und Gefällt-mir-Sticker
Innovative Produkte und Dienstleistungen beim IdeenwettbewerbScidea 2011 gekürt

Eine Expertenjury kürte am Abend des 23. Juni 2011 im Händel-Haus Halle zum Abschluss des Ideenwettbewerbs Scidea 2011 fünf kreative Ideengeber aus der Wissenschaft. Die Studierenden, Absolventen und Wissenschaftler aus den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt wurden mit Preisgeldern im Gesamtwert von 2.750 Euro prämiert. Aufgerufen zum Wettbewerb hatte das Hochschulgründernetzwerk Sachsen-Anhalt Süd, das Akademiker bei der Gründung unterstützt ...

Weitere Informationen finden Sie unter: http://hochschulgruender.net

Pressekontakt:
Dr. Susanne Hübner
Projektkoordinatorin
Hochschulgründernetzwerk Sachsen-Anhalt Süd
Fon: (0345) 552 29 55
Fax: (0345) 552 29 57
huebner@univations.de www.hochschulgruender.net




   23.06.2011 -
Pressemitteilung des HochschulgründernetzwerksSachsen-Anhalt Süd






Pressemitteilung des Arbeitskreises der Bioregionen

Berlin, 08.06.2011

BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg einstimmig gewählt

(Stuttgart/Düsseldorf) – Der Arbeitskreis der BioRegionen wählte auf seiner Sitzung am vergangenen Montag in Düsseldorf das neue Sprechergremium für die nächsten beiden Jahre. BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg wurde einstimmig zum neuen Sprecher gewählt. Stellvertreter wurden der frühere Sprecher Dr. Kai Uwe Bindseil sowie Dr. Thomas Diefenthal, der in seinem Amt bestätigt wurde.

Nachdem der bisherige Sprecher des AK BioRegio, Dr. Kai Uwe Bindseil, Leiter des Aktionszentrums BioTOP Berlin-Brandenburg, auf eigenen Wunsch nicht mehr als Sprecher zur Verfügung stand, übernimmt Dr. Klaus Eichenberg ab sofort seine Aufgaben. „Der Arbeitskreis BioRegionen hat in den vergangenen Jahren unter anderem die inzwischen sehr anerkannten Deutschen Biotechnologietage erfolgreich vorangebracht und den ‚Innovationspreis der deutschen Bio-Regionen‘ initiiert. Mit dem Wettbewerb, der bereits zum fünften Mal stattfindet, fördern wir den Transfer von Wissen, neuen Technologien und Erfindungen aus dem Bereich der Forschung in die unternehmerische Verwertung“, erklärt der neue Sprecher. „Ich bin zuversichtlich, dass ich diese Arbeit erfolgreich fortführen werde.“ Darüber hinaus will Dr. Klaus Eichenberg mehr überregionale Aktivitäten anstoßen und das Interesse für die Biotechnologie über Fachgrenzen hinaus verstärken.

Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland – AK BioRegio – ist ein freiwilliger Zusammenschluss der deutschen BioRegionen. Die 30 Mitglieder des Arbeitskreises haben es sich zur Aufgabe gemacht, die BioRegionen überregional zu koordinieren. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Finanzierung, Gründung und Technologietransfer sowie der Außendarstellung der deutschen Biotechnologie. Der AK BioRegio hat seine Geschäftsstelle bei der Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland e.V. – kurz: BIO Deutschland – in Berlin.

Herausgeber:

Arbeitskreis der BioRegionen
c/o BIO Deutschland e. V.

Tegeler Weg 33 / berlinbiotechpark
10589 Berlin

Tel.: +49 (0)30 / 345 05 93 30
Fax: +49 (0)30 / 345 05 93 59
E-Mail: info@ak-bioregio.org

Sprecher:
Dr. Klaus Eichenberg

Stellvertretende Sprecher:
Dr. Kai Uwe Bindseil
Dr. Thomas Diefenthal






Pressemitteilung aus dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie

Halle (Saale), 08.06.2011

Tagung zur Pflanzenforschung von Studenten für Studenten am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie

Bereits zum siebten Mal in Folge treffen sich die Promotionsstudenten renommierter Pflanzenforschungsinstitute aus ganz Mitteldeutschland zur sogenannten Plant Science Student Conference – einer Tagung, bei der das Forschungsobjekt Pflanze im Fokus der anstehenden wissenschaftlichen Diskussionen stehen wird. Die Konferenz findet in diesem Jahr vom 14. bis 17. Juni am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle statt.

Ziel der Zusammenkunft ist ein fruchtbarer Erfahrungsaustausch der angehenden Wissenschaftler über alle Themen, die sie während ihrer Doktorarbeit bewegen, angefangen von Pflanzenkrankheiten über Trockenstress und Sekundärstoffwechsel bis hin zur Naturstoffchemie und Bioinformatik.

Das Besondere an dieser Tagung ist, dass sie ausschließlich von Promotionsstudenten organisiert und durchgeführt wird – und zwar jährlich alternierend von Doktoranden des IPB und des Leibniz-Institutes für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben. In diesem Jahr standen demnach die Nachwuchsforscher des IPB vor der neuerlichen Herausforderung, neben ihrer oft sehr zeitintensiven Laborarbeit, eine Tagung mit hohem wissenschaftlichem Anspruch auszurichten.

Neben der Koordination des Gesamtablaufes, mussten Catering und Registrierung organisiert, Logos, Flyer und Namensschilder entworfen, Sponsoren gefunden und ein Tagungsband gedruckt werden. Die Vorbereitungen für die Tagung begannen bereits im November 2010.

Bisher haben sich 65 Teilnehmer angemeldet, die ihre Dissertation am IPB, am IPK, am Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie in Jena, an der Martin-Luther-Universität und an weiteren Institutionen mit ähnlicher wissenschaftlicher Ausrichtung anfertigen. Darüber hinaus werden rennommierte Gastredner aus Wissenschaft und Industrie Vorträge zu aktuellen Themen der Pflanzenforschung halten.

Während der Konferenz sollen die Teilnehmer jedoch nicht nur den Gastvorträgen lauschen, sondern vor allem sich selbst aktiv ins Tagungsgeschehen einbringen. Jeder Doktorand wird den aktuellen Stand seiner Forschungsarbeit mit einem Poster oder einem Vortrag in englischer Sprache darstellen. Die besten Präsentationen werden von einer Jury prämiert.

Damit der Spaß und das fröhliche Miteinander nicht zu kurz kommen, gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm mit Führungen durch den Reichhardtsgarten und den Amtsgarten sowie mehreren Grillpartys.

Auch von den Direktoren des Instituts wird die Konferenz von Doktoranden für Doktoranden sehr begrüßt. „Eine Tagung auszurichten, erfordert Umsicht, Netzwerkbildung, Organisationstalent und Durchhaltevermögen“, bekräftigt der Geschäftsführende Direktor des IPB, Professor Ludger Wessjohann. „Das alles sind Eigenschaften, die unseren Studenten in jedem Fall zugutekommen, sowohl in der Forschung als auch später im Beruf.“

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://msbi.ipb-halle.de/Conference/

Ansprechpartner:
Juliane Fischer
Tel: 0345 5582 1362
jfischer@ipb-halle.de


  08.06.2011 - Pressemitteilung aus dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie







Presseinformation der BIO Mitteldeutschland GmbH

Halle (Saale), 17. Mai 2011

Workshop Serie „Patentschutz in den Life Sciences“ mit zahlreichen Teilnehmern erfolgreich gestartet

Halle, 17.05.2011. Fachleute wissen, dass Patente und andere Schutzrechte gerade im Biotechnologiebereich für Forscher und Erfinder, die ein Unternehmen gründen wollen, von weit reichender Bedeutung sind. Werden Schutzrechte nicht, nicht früh genug oder nicht in ausreichendem Umfang angemeldet, läuft man schnell Gefahr, irreparable Fehler zu begehen. Begünstigt werden diese Fehler dadurch, dass oftmals weder in der Ausbildung noch im Studium die erforderlichen Grundkenntnisse zum Urheberrecht und gewerblichen Rechtsschutz vermittelt werden.

Um diesem misslichen Umstand abzuhelfen, organisierte die BIO Mitteldeutschland GmbH am 12.05.2011 in den Räumen des Biozentrums auf dem Weinberg Campus in Halle einen Workshop zum Thema und konnte hierfür die renommierte und vor Ort mit einem Büro vertretene Patent- und Rechtsanwaltskanzlei GULDE HENGELHAUPT ZIEBIG & SCHNEIDER gewinnen. Nach Begrüßung durch Dr. Michael Täger von der BIO Mitteldeutschland GmbH und Vorstellung der Kanzlei durch Patentanwalt Dipl.-Ing. Jürgen D. Hengelhaupt hörten die Workshop-Teilnehmer Vorträge zu den Voraussetzungen zur Erlangung von Patentschutz, den Besonderheiten im Bereich „Life Science“, zum Internationalen Patentschutz und zu Patentverletzungsklagen, den Fördermöglichkeiten durch Bund und Land sowie zur Schutzrechtsverwertung bei mehreren Patentinhabern. In den Diskussionen zu den Vorträgen, der Kaffeepause sowie dem anschließenden Get-Together wurden zahlreiche Fragen beantwortet sowie Kontakte zwischen Forschern und Patentanwälten in einer entspannten Atmosphäre hergestellt.

Aufgrund der starken Beteiligung, des regen Interesses und der großen Nachfrage ist vorgesehen, demnächst einen weiteren Workshop zu diesem Thema in Magdeburg zu veranstalten und diese Reihe in Sachsen-Anhalt fortzuführen.


  17.05.2011 - Pressemitteilung der BIO Mitteldeutschland GmbH






Einladung zur Gaterslebener Begegnung XII (12.-14. Mai 2011)

Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen von Green Gate Gatersleben,

ich möchte Sie zur Gaterslebener Begegnung XII "Wachstum und Reifung in Natur und Gesellschaft" in der nächsten Woche vom 12. - 14. Mai im Hörsaal des IPK einladen. Für die Beiträge zu dem vielschichtigen Thema konnten wiederum bekannte Wissenschaftler und Publizisten gewonnen werden. Neben den Vorträgen und Diskussionen wird das Programm ebenfalls wieder durch eine Kunstausstellung und Schriftstellerlesungen bereichert. Die Eröffnung der Ausstellung ist am Abend des 12. Mai im Hörsaal.

Das aktuelle Programm finden Sie auf der IPK-Website:

http://www.ipk-gatersleben.de/Internet/Programm-Flyer_GatBegXII.pdf


Mit besten Grüßen

Roland Schnee
 





Ausschreibung für den InnoPlanta-Preis 2011

Weltweit hat man die großen Potenziale der Grünen Gentechnik für Ernährung, Gesundheit, Umwelt und Bioenergie längst erkannt. 15 Millionen Landwirte in 27 Ländern bauen auf 148 Millionen Hektar gentechnisch verbesserte Pflanzen an. Im Gegensatz dazu müssen in Deutschland und Europa die Produkte der Grünen Gentechnik immer noch gegen viele Vorurteile und Ängste ankämpfen.

Der Verein InnoPlanta e.V. Gatersleben hat deshalb einen jährlich zu vergebenden Preis für Journalisten und Wissenschaftler gestiftet, die sich durch eine objektive, zugleich aber auch allgemein verständliche Berichterstattung über Fragen der Grünen Gentechnik ausgezeichnet haben.

Als Preis stehen jeweils 2.500,-€ für einen Wissenschaftler und einen Journalisten zur Verfügung. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, in der bekannte Biowissenschaftler und Publizisten unter dem Vorsitz von Professor Dr. Klaus-Dieter Jany, Karlsruhe, mitwirken.

Teilnahmeberechtigt sind alle Journalistinnen und Journalisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des deutschsprachigen Raumes, die im Jahr 2010 einen einschlägigen Beitrag in den Printmedien, im Rundfunk, Fernsehen oder Internet publiziert haben.

Bewerbungen oder Vorschläge sind mit entsprechenden Belegexemplaren zu richten an den

InnoPlanta e.V.,
Am Schwabeplan 1 b,
06466 Gatersleben.

Bewerbungen müssen bis spätestens 27. Mai 2011 (Poststempel) eingereicht werden.

  Ausschreibung InnoPlanta Preis 2011






Presseinformation der BIO Mitteldeutschland GmbH

Halle (Saale), 14. April 2011

BioPharma-Netzwerk Sachsen-Anhalt gestartet

Halle, 14.04.2011. In den Räumen der IDT Biologika GmbH Dessau-Tornau fand Ende letzter Woche das konstituierende Treffen des BioPharma-Netzwerks Sachen-Anhalt unter Teilnahme von Vertretern aus Forschung und Industrie ebenso wie Vertretern des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit sowie des Kultusministeriums statt.

Die Netzwerkteilnehmer verabschiedeten die Geschäftsordnung des Netzwerks und wählten einen Beirat sowie das Exekutivkomitee. Anschließend verständigten sie sich in allen wesentlichen Punkten auf die künftig zu betreibende Netzwerk-Austauschplattform sowie weitere Interaktionsforen.

„Mit diesem konstituierenden Meeting ist den Akteuren der Pharma- und Biotechnologiebranche des Landes, gemeinsam mit den zuständigen Ministerien, ein weiterer wichtiger Schritt gelungen, um bei der Optimierung der Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Biotechnologie- und Pharmaindustrie in Sachsen-Anhalt intensiv gestaltend mitwirken zu können“ stellte Dr. Michael Täger, Geschäftsführer der BIO Mitteldeutschland GmbH, im Anschluss an das Treffen fest. „Insbesondere freue ich mich, dass wir es geschafft haben, für die Besetzung des Beirates hochkarätige Vertreter aus unserem Bundesland und ganz Deutschland zu gewinnen. Ich werte dies als Zeichen wieder stark zunehmenden öffentlichen Interesses an diesem hochinnovativen Forschungs- und Industriezweig. Mit dieser Unterstützung wird es auch für uns als BIO Mitteldeutschland leichter, effektiv bei der Entwicklung dieses für die Zukunft des Landes zentralen Wirtschafts- und Wissenschaftsbereiches mitzuwirken und somit Wachstum und Arbeitsplätze im Land zu schaffen und zu sichern“, ergänzte Täger.

Mit der Initialisierung des BioPharma Netzwerks ist ein erster, wesentlicher Teil der Ende letzten Jahres gestarteten BioPharma-Initiative zur Stärkung der Biotechnologie- und Pharmabranche in Sachsen-Anhalt aus der Taufe gehoben worden. Die BIO Mitteldeutschland begleitet und unterstützt den Kooperationsprozess von Anbeginn als Clustermanager.

   14.04.2011 - Pressemitteilung der BIO Mitteldeutschland GmbH






Presseinformation der BIO Mitteldeutschland GmbH

Halle (Saale), 18. März 2011

Biopharmapark wächst weiter – IDT investiert


Halle, 18.03.2011. Der weltweit aktive Impfstoffspezialist IDT Biologika gab heute bekannt, eine weitere umfangreiche Investition am Standort Dessau vorzunehmen. Ein Investitionsvolumen von 85 Millionen Euro wird dazu beitragen, etwa 160 Arbeitsplätze zu schaffen und die Vorreiterrolle des Unternehmens auszubauen. „Mit dieser Entscheidung der IDT Biologika wird ein wichtiges Signal für die weitere Entwicklung der Pharmabranche in Sachsen-Anhalt gesetzt“, kommentiert Dr. Michael Täger, Geschäftsführer der BIO Mitteldeutschland GmbH.

„Es ist ein Meilenstein bei der Realisierung der anspruchsvollen Vorhaben am Standort. Erfreulich ist es auch, dass die Biotechnologie und Pharmaentwicklung in Sachsen-Anhalt wieder als zukunftsträchtige Technologie angesehen werden und politische Unterstützung finden. Wir als BIO Mitteldeutschland wollen auch zukünftig die Akteure unterstützen, um mitzuhelfen, in diesem, für die Zukunft des Landes zentralen Wirtschafts- und Wissenschaftsbereich, Wachstum und Arbeitsplätze im Land zu schaffen und zu sichern“, ergänzt Täger.

Erst im Dezember letzten Jahres hatten im Beisein von Kultusministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff und Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff Vertreter von Biotech- und Pharma-Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen-Anhalt eine Kooperationsvereinbarung „BioPharma-Kompetenz in Sachsen-Anhalt stärken“ in Halle unterschrieben. Die BIO Mitteldeutschland hat den Kooperationsprozess von Anfang an als Clustermanager begleitet und unterstützt.

18.03.2011 - Pressemitteilung der BIO Mitteldeutschland GmbH





Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) profitiert neben der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal vom neuen Förderprogramm „ego.-INKUBATOR“.


Das Wirtschaftsministeriums des Land stellt für die drei Pilotvorhaben insgesamt eine Million Euro zur Verfügung, die für die Einrichtung und Ausstattung von Gründerräumen, Werkstätten sowie kleinen Versuchsanlagen mit gründungsbezogener Infrastruktur genutzt werden sollen.

Forscher an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt mit einer Gründungsidee aus dem Bereich Biowissenschaften können ab sofort die Ressourcen der „Gründerwerkstatt Biowissenschaften“ im Technologiepark weinberg campus nutzen. Neben Laboren und Infrastrukturen im Bio-Zentrum stehen Gründern Büroräume im Business Development Center im benachbarten Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) 1 zur Verfügung, die unter anderem für Unternehmensplanspiele oder Präsentationen genutzt werden können. Forschungsbasierte Gründungsprojekte mit Interesse an Büroräumen und Laboren können sich an Dr. Susanne Hübner vom Hochschulgründernetzwerk per Mail an info@univations.de wenden.


Quelle: univations.de






Magdeburg, 03.03.2011

Land investiert 1,4 Millionen Euro für Gründung
des Wissenschafts-Campus in Halle- Pflanzenbasierte Bioökonomie


Der Wissenschaftsstandort Sachsen-Anhalt wird weiter ausgebaut. Das Land fördert die Gründung des Wissenschafts-Campus für „Planzenbasierte Bioökonomie“ in Halle in den kommenden drei Jahren mit insgesamt rund 1,4 Millionen Euro. Morgen (4. März, 15 Uhr) wird an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Rektoratsgebäude, Alter Senatssaal, Universitätsplatz 10) eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und den drei beteiligten Leibniz-Instituten unterzeichnet.

„Für Sachsen-Anhalt ist die Gründung dieses Wissenschafts-Campus von großer Bedeutung“, erklärt Kultusministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff. „Bundesweit ist Halle nach Tübingen und Rostock erst die dritte Stadt, in der ein solches Projektes realisiert wird. Es bietet enorme Chancen für die weitere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft, aber auch innerhalb der Wissenschaft zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung.“

Ziel des Wissenschafts-Campus ist es, über einen Zeitraum von sieben Jahren die wissenschaftliche Exzellenz bei der Zusammenarbeit von MLU und den Leibniz-Instituten zu fördern. Außerdem sollen Partnerschaften mit regionalen Firmen entstehen, um Biotechnologie in der Region Halle-Gatersleben dauerhaft zu verankern.

„Bereits jetzt verfügen wir über attraktive Arbeitsbedingungen und eine einmalige Forschungsinfrastruktur. Nun muss es uns gelingen, exzellente Nachwuchswissenschaftler für dieses Projekt zu begeistern. Dann kann es uns gelingen, in den nächsten Jahren den Wissenschafts-Campus zu einer gefragten Adresse auszubauen.“

Die „Planzenbasierte Bioökonomie“ untersucht u. a. die Funktion pflanzlicher Gene, Proteine und Produkte biochemischer Umwandlungen, die Mechanismen pflanzlicher Produktion sowie das Wachstum von Pflanzen.

Die Leibniz-Institute (IPK, IPB und IAMO) beteiligen sich mit 150.000 Euro an der Finanzierung. Die ersten Ideen für einen Wissenschafts-Campus hatte es im Jahr 2006 gegeben.

Medienvertreter sind herzlich zum Termin am 4. März eingeladen.

Quelle: Pressemitteilung, Kultusministerium Sachsen-Anhalt, 33/11





Magdeburg, 02.03.2011

Exzellenzinitiative: Universität Halle erreicht mit Graduiertenschule nächste Runde


„Es ist außerordentlich erfreulich“, so Kultusministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff, „dass Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle aufgefordert sind, sich mit einem Antrag an der 2. Runde des Wettbewerbs zu beteiligen. „Das Forschungsniveau in unserem Land ist außerordentlich hoch. Das wird durch das positive Ergebnis bestätigt.“ Die Antragskizze zu einer Graduiertenschule (Function Follows Form - Structure and Design on the Atomic and Molecular) hat sich im Wettbewerb der Bund-Länder-Exzellenzinitiative durchgesetzt.

Damit bestätigt sich das hohe Leistungsniveau der Forschung in den 2005 initiierten Schwerpunkten in den Biowissenschaften/Materialwissenschaften, die gemeinsam einen Antrag auf Förderung einer Graduiertenschule stellen. Dieser Antrag ist insofern besonders interessant, weil er Biologen, Physiker, Chemiker und Mediziner in gemeinsamer Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vereinigt. Dass sich die Antragsteller danach in einen weiteren Wettbewerb mit den bereits geförderten Einrichtungen begeben müssen, ist Indiz für die außerordentlich hohen Anforderungen im gesamten Verfahren.

Die Antragskizze „Plastizität, Adaptivität und Individualität in Gehirn und Immunsystem“ (kurz: „explain“) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zu einem Exzellenzcluster biomedizinischer Forschung auf den Gebieten der Hirnforschung und Entzündungsforschung konnte sich im Bewerberfeld leider nicht durchsetzen. Es ist trotz der anerkannten Leistungsfähigkeit des Forschungsschwerpunktes auf den Gebieten der Neurowissenschaften, Immunologie und Systembiologie für die neugegründeten ostdeutschen Standorte offensichtlich immer noch ein Problem, die Reputation etablierter Einrichtungen zu erreichen.

Zu ihrer Information:

Insgesamt haben sich 65 Hochschulen in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern beworben. Die heute von der Gemeinsamen Kommission von Deutscher Forschungsgemeinschaft und Wissenschaftsrat verkündeten Hochschulen dürfen Vollanträge einreichen. Neun Universitäten, darunter die Freie Universität Berlin, die TU München und die Universität Karlsruhe, wurden bereits seit 2005 mit insgesamt 1,9 Milliarden Euro gefördert. Im Sommer 2012 werden die Ergebnisse der zweiten Runde verkündet. Bis 2017 vergibt der Bund weitere 2,7 Milliarden Euro an seine Spitzenhochschulen.

Quelle: Pressemitteilung, Kultusministerium Sachsen-Anhalt, 32/11.







Magdeburg, den 18. Februar 2011

Wirtschaftsministerium und Investitionsbank stärken Innovationsförderung


Um im Wettbewerb bestehen zu können, müssen kleine und mittlere Unternehmen im Land stärker in innovative Technologien und Produktneuheiten investieren. Um dies zu unterstützen, haben Wirtschaftsministerium und Investitionsbank (IB) den SACHSEN-ANHALT INNOVATIONSMANAGER jetzt zu deutlich besseren Konditionen neu aufgelegt.

Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff betont: „Innovationsmanager entwickeln neue Produkt-, Prozess- und Serviceideen. Hierzu bringen die Fachkräfte frisches Wissen in das jeweilige Unternehmen ein und stärken die Innovationskraft. Unter dem Strich wächst die Leistungsfähigkeit und die Marktchancen von kleinen und mittleren Unternehmen werden verbessert.“ IB-Chef Manfred Maas ergänzt: „Die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme wurden erleichtert und der Fördersatz hat sich von 45 auf 50 Prozent erhöht. Zudem wird das Antragsverfahren verkürzt. Davon erhoffen wir uns neue Impulse für die hiesige Wirtschaft und wollen damit möglichst viele gut ausgebildete junge Menschen in Sachsen-Anhalt halten.“

Das Programm fördert die beruflichen Chancen für ausgebildete Fachleute mit einem wissenschaftlich-technischen Hochschulabschluss und stellt eine zusätzliche Möglichkeit dar, technisches Wissen von Absolventen sowie Berufserfahrenen in Unternehmen zu transferieren. Die Zuwendung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses und deckt maximal die Hälfte der anfallenden Personalausgaben ab. Die Förderung kann für bis zu 24 Monate und für maximal zwei Innovationsmanager gleichzeitig in Anspruch genommen werden. Pro Person und Monat können höchstens 1.800 Euro bezuschusst werden, die sich aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds zusammensetzen.

Impressum:

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit
Pressestelle
Hasselbachstr. 4
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567 - 43 16
Fax: (0391) 567 - 44 43








Gatersleben, 10. Februar 2011

Kultusministerin besuchte IPK Gatersleben


Die Kultusministerin des Landes, Frau Prof. Dr. Birgitta Wolff, besuchte Leibniz-Einrichtungen in Sachsen-Anhalt.

Am Vormittag des 10. Februar 2011 wurde die Kultusministerin des Landes, Frau Prof. Dr. Birgitta Wolff, von der Institutsleitung des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben begrüßt. Das IPK war die erste von drei Stationen. Neben dem IPK Gatersleben besuchte die Ministerin am Nachmittag das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie und das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa in Halle. Begleitet wurde die Ministerin von MinRat Thomas Reitmann vom Kultusministerium des Landes und vom Landtagsabgeordneten der CDU Detlef Gürth.

Ziel ihres ersten Besuches in Gatersleben war neben dem Kennenlernen des IPK ein Informationsaustausch zu aktuellen und zukünftigen Entwicklungen des Institutes und der Pflanzenforschung. Während des zweistündigen Besuches informierte der Geschäftsführende Direktor des Institutes, Prof. Dr. Andreas Graner, die Ministerin über die Schwerpunkte der Forschungsaktivitäten am IPK und künftige Zielsetzungen. In den anschließenden Gesprächen wurde u. a. auf die Besonderheiten des Gaterslebener Institutes und dessen Einbettung in die Region eingegangen.

Auf dem sich anschließenden Rundgang bot sich den Gästen die Gelegenheit, die zukunftsweisende Forschungsinfrastruktur des IPK kennenzulernen. So verfügt das Gaterslebener Institut über eine deutschlandweit einzigartige automatisierte Anlage zur Erfassung von Pflanzenmerkmalen durch Kamerasysteme mit verschiedenen Lichtwellenbereichen.

Quelle: IPK Gatersleben/R. Schnee






Scil Proteins schließt Finanzierungsrunde von 24 Mio. Euro ab


Halle (Saale), 2. Februar 2011 - Scil Proteins gab heute den Abschluss einer Finanzierungsrunde über 24 Mio. Euro mit dem bestehenden Investor BioNet Holding bekannt. Die finanziellen Mittel sollen in die Entwicklung von zwei Produkten fließen, die der firmeneignen Affilin®-Plattform entstammen und die in den nächsten drei Jahren bis zur klinischen Phase-I weiterentwickelt werden. Weitere Einzelheiten der Finanzierung wurden nicht veröffentlicht.

Scil Proteins Affilin®-Therapeutika sind sogenannte Gerüstproteine, die von dem menschlichen Protein Ubiquitin abgeleitet sind. Affilin®-Moleküle binden ihre Zielmoleküle mit sehr hoher Affinität und verfügen über eine hervorragende Spezifität. Mit der Affilin®-Plattform wurden innerhalb weniger Monate erfolgreich zielspezifische Moleküle entwickelt, die ihre Aktivität auch in Tiermodellen unter Beweis gestellt haben. Scil Proteins plant, zwei Affilin®-Wirkstoffkandidaten für Krebsindikationen in klinischen Studien weiterzuentwickeln.

Dr. Ulrike Fiedler, die Geschäftsführerin von Scil Proteins kommentierte: "Die BioNet Holding hat Scil Proteins seit der Gründung begleitet. Unsere Erfolge sowie das enorme Potential unserer Technologie haben sie zu der Entscheidung geführt, unser Unternehmen ein weiteres Mal als einziger Investor finanziell zu unterstützen.“

Über Scil Proteins
Scil Proteins ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, welches sich mit der Erforschung und Entwicklung von Affilin®-Molekülen sowie mit der Herstellung von Protein-Therapeutika und -Diagnostika beschäftigt. Affilin®-Therapeutika und -Diagnostika sind sehr stabile Moleküle mit hoher Affinität für Zielmoleküle und geringer Immunogenität. Sie leiten sich von dem menschlichen Protein Ubiquitin ab. Die Discovery-Plattform von Scil Proteins ist eine vollständig patentgeschützte Screening-Technologie. Zur Identifizierung zielspezifischer Affilin®-Moleküle werden modernste Selektionsverfahren verwendet. Scil Proteins hat eine Pipeline von Affilin®-Therapeutika für Krebs und andere therapeutische Indikationen aufgebaut. Im Rahmen von Technologie- und Entwicklungspartnerschaften ist diese Technologie auch für die Industrie zugänglich. Neben der Affilin® Technologie bietet Scil Proteins ihre langjährige Erfahrung bei der Herstellung von Proteinen Kunden aus der Biotech- und Pharmabranche an. Dies betrifft sowohl das GMP-Biomanufacturing als auch das Know-how zur Prozessentwicklung. Scil Proteins ist ein etabliertes privates Unternehmen aus Halle (Saale).

Pressemitteilung, Scil Proteins GmbH, http://www.scilproteins.de








Presseinformation
Nach dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs, dass die Vernichtung von Raps rechtswidrig war:

Innovative Landwirte fordern endlich praktikable Schwellenwerte für tolerierbare GVO-Spuren in Saatgut.


Gatersleben, den 22.01.2011: Die Arbeitsgemeinschaft Innovative Landwirte (InnoPlanta AGIL) begrüßt das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs, dass die behördliche Anordnung zum Unterflügen eines Rapsfeldes wegen vermeintlicher GVO-Spuren rechtswidrig war. „Wir sehen uns in unserer Forderung bestätigt, endlich praktikable Schwellenwerte für tolerierbare GVO-Spuren in Saatgut festzulegen. Nur so können Rechtssicherheit für alle Beteiligten der landwirtschaftlichen Produktionskette geschaffen werden“, sagte der Sprecher von AGIL, Karl-Friedrich Kaufmann. Dem Urteil kommt große Bedeutung zu, da demnächst weitere Klagen in ähnlichen Fällen entschieden werden und die Notwendigkeit von gv-Grenzwerten bestätigt wird.

Pressemitteilung des Vereins InnoPlanta e. V. vom 22.01.2011